
Stargast, Filmschauspielerin Ann-Kathrin Kramer, Künstler Thorsten Wingenfelder, Ehefrau Silvia Wingenfelder und Steven P. Carnarius
Text: Stephan Vogelskamp/Ralf Metzenmacher
Thorsten WINGENFELDER LIVE…
wir waren Freitag in Bamberg um Thorsten Wingenfelders wirklich sehenswerte Photographie-Ausstellung im Palais von Steven P. Carnarius zu eröffnen. Vorher gab’s aber einen kleinen, gemütlichen, wunderschönen Club-Gig im Bamberger Jazzkeller: Thorsten – begleitet durch seine famosen Bühnengäste Kai Wingenfelder und Volker Rechin – schenkten uns ein beeindruckendes Thorsten-Solo-Konzert. Danke!!! Dass man nach zig Jahren Bühnenpräsens, zahllosen Goldenen Platten und Touren ohne Ende trotzdem noch “geerdet” und voller Spielfreude sein kann, zeigt ein Video auf der Facebook-Seite. Auch spielte Thorsten eine wirklich fantastisch gute, neuen Nummer: “Besser zu zweit” …Achtung: Hit-Gefahr!…Wingenfelder & Wingenfelder…jetzt gehts loooos!
Nach dem Konzert ging es dann mit dem Audi A8-Limosinen-Service zur eigentlichen Ausstellung in die Hainstr. 6. Der Hausherr hatte extra einen Plattenladen eingerichtet, um die wunderbaren Fotografien stilecht zu präsentieren. Selbst die berühmte Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer hatte es sich nicht nehmen lassen, an diesem Abend eigens anzureisen. So konnten die vielen Gäste aus Musik, Film, Kunst, Wirtschaft, Politik und Design den großartigen Humanisten Thorsten Wingenfelder persönlich kennen lernen und das zuvor gehörte mit den Fotografien auf Echtheit überprüfen. Der Abend war grandios und ließ die Provinz Bamberg ein wenig erbeben. Schönheit und Tiefgang vereint in einer Show zum anfassen.
Sorgten beim Konzert für Überraschung, Volker Rechin, Thorsten Wingenfelder, Steven P. Carnarius und Kai Wingenfelder (Sänger und Songwriter Fury in the Slaughterhouse)
Ausstellungsbanner mit 5x3 Metern!, mit dem Künstler aus 2009, Ralf Metzenmacher, Steven P. Carnarius, Filmschauspielerin Ann-Kathrin Kramer und Künstler Thorsten Wingenfelder
Thorsten Wingenfelder, Dieter Gold (Ausstellungssponsor&supporter), Steven P. Carnarius und Jürgen A. Machat
Ehrenfoto. Mein Papa, der tatkräftig einen der Service-Audi´s fuhr sowie meine "Groupie-für-eine-Nacht" Mama, mit Volker Rechin, Thorsten und Kai Wingenfelder.
Published on 13. Mai 2010 22:27.
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Für dieses Jahr konnte Steven P. Carnarius einen aus seiner Sicht großartigen Künstler nach Bamberg holen. Thorsten Wingenfelder. Die Ausstellung wird im Palais vom Mai bis ca. Mitte August zu besichtigen sein. Seien Sie gespannt, in den nächsten Wochen und Monaten, bis zur großen Vernissage im Mai, wird hier immer wieder davon berichtet…
Wer zum Teufel ist Thorsten Wingenfelder?
Thorsten Wingenfelder (1966 in Hamburg geboren) bezeichnet sich selbst als Musikant, Fotograf und Ideenhaber.
Die Reihenfolge hat sich bis heute zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung noch nicht verschoben, dort ist „Thorsten Wingenfelder immer auch der Gitarrist und Songschreiber, der Solosänger mit den Unperfekten, der Musiker. Mit seinem älteren Bruder Kai und drei weiteren Musikern gründete er 1987 die Rockband „Fury in the Slaughterhouse“ in Hannover. Der Band gelang dann in den folgenden Jahren eine der erstaunlichsten Erfolgsgeschichten der deutschen Musikszene. Ihre Songs Time to wonder, Won´t forget these days, Radio Orchid, Every Generation Got Its Own Disease u.v.m. wurden zu Klassikern der deutschen Rockgeschichte. 22 Jahre später spielt Thorsten Wingenfelder mit „Fury“ nach mehr als 4 Millionen verkaufter Alben, 2 Solo-CD’s, diversen Auszeichnungen und unzähligen, teils weltweiten Tourneen eine sehr emotionale Abschiedstour vor mehr als 100 000 Zuschauern und verlässt die großen Bühnen-Bretter dieser Welt.
Schon zwei Jahre früher – als sich die Veränderung bei der Band abzeichnete – entdeckte Thorsten Wingenfelder seine alte Leidenschaft, die Fotografie wieder. Der Musiker vertraute seinem Bauchgefühl und wagte den Neustart. Und das mit erstaunlicher Intensität und noch erstaunlicherem Erfolg. „In seinem Spezialgebiet, der Porträtfotografie, kann das Multitalent schon nach kurzer Zeit überraschende Akzente setzen,“ schreibt das Magazin PHOTOGRAPHIE im Januar 2010.
Dabei ist Thorsten Wingenfelder eher ein Klassiker, der versucht das Dokumentarische und die Wahrhaftigkeit eines Moments im Zusammensein mit seinem Gegenüber einzufangen. Gerne auch eher das Unperfekte, das Starke im Schwachen und das Straucheln im Charaktergesicht. Beinahe alles das, was in einer 125/sec ganze Geschichten erzählen kann. Und das alles bevorzugt draußen und bevorzugt Schwarz/Weiß. Verliebt und verhaftet in den Stil der analogen Porträtfotografie des 20ten Jahrhunderts schafft Wingenfelder mit seiner Digital-Kamera damit einen Brückenschlag in diese wunderschöne, aber leise verschwindende analoge Bilderwelt. Passend dazu Thorsten Wingenfelders Statement in der PHOTOGRAPHIE: „Vielleicht ist das zu romantisch, aber generell mag ich das Foto als Dokument.“
Vielleicht ist er genau das am Ende wirklich: ein multitalentierter, hochbegabter Romantiker. Und vielleicht ist er deshalb genau in diesen Tagen für uns so wertvoll.
Thorsten Wingenfelder – Musikant , Fotograf und Ideenhaber
Published on 3. März 2010 23:16.
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